Ruhiger Innenhof mit Fachwerk-Anbau und Rosenbewuchs
Das Haus

Drei Gebäudeteile, ein Innenhof

Vorderhaus, Seitenflügel und Hinterhaus gruppieren sich um einen ruhigen, nicht einsichtigen Innenhof – mit über 100 Jahren gemeinsamer Geschichte.

Die Perspektiven

Ein Haus mit langer Geschichte

Der Käufer erwirbt ein Haus, das sich seit mehr als 100 Jahren in Familienbesitz befindet. Bis etwa 1950 befand sich darin eine Milchhandlung – wovon noch heute die Stallungen im Fachwerk-Anbau zeugen. Zu den meisten Zeiten wurde das Haus von mehreren Familien bewohnt, zuletzt nur noch von den Eigentümern mit einer Gästewohnung.

Das bezugsfreie Haus bietet über Lage und Substanz großes Potential für die Aufteilung in bis zu fünf Eigentums- oder Mietwohnungen – es kann aber ebenso allein genutzt werden. Ferienwohnungen sind in begrenztem Umfang ebenfalls möglich. Die Alexandrinenstraße und ihre Ver- und Entsorgungsleitungen wurden 2012 umfassend saniert, woran sich die Eigentümer beteiligt haben.

Bauliche Beschreibung

Grundstück und Aufteilung

Das Gebäude steht auf einem 225 m² großen Grundstück, das auf rund 180 m² zweistöckig bebaut ist – daraus ergibt sich eine potentielle Wohnfläche von ca. 350–400 m². Aktuell gibt es zwei separate Eingänge: einen zum Vorderhaus und einen über den Hof zu einem alten, gut erhaltenen Treppenhaus, von dem aus grundsätzlich alle Gebäudeteile erreichbar sind.

Altes Treppenhaus mit Holzgeländer

Treppenhaus & Keller

Vorder- und Hinterhaus sind durch eine Geschossholztreppe verbunden. Das Haus verfügt über zwei Keller: einer ist über eine stabile Betontreppe vom Hof aus erreichbar, der zweite im Vorderhaus über eine Bodenklappe.

Straßenansicht des Hauses von Süden

Innenhof & Tüsche

Obwohl die Straße belebt ist, ist der Innenhof durch die Südausrichtung sehr ruhig, hell, windstill und nicht einsichtig. Die „Tüsche“ – der Weg zwischen dem Haus und dem Nachbarhaus – ist mit 1,20 m außergewöhnlich breit, gehört zum Grundstück und ist mit einer Tür verschlossen.

Details

Die drei Gebäudeteile

um 1850

Vorderhaus

  • Ursprünglich Wohnhaus, später mit Milchhandlung zur Straße
  • Veranda-Abriss und Neuaufbau ca. 1970
  • Teilunterkellerung, Feldsteinstreifenfundamente
  • Unilux-Holzisolierglasfenster zur Straße und Nordseite
  • Wohnzimmer-Anbau mit Pultdach – Terrasse denkbar
um 1912

Seitenflügel

  • Obere Etage historisch als Wohnraum genutzt
  • Untere Räume früher Kühlkammer des Milchladens, später Wohnraum
  • Vollunterkellerung mit Eingang über den Hof
  • Hofseitig gut erhaltener Kratzputz
nach 1850

Hinterhaus

  • Historisch Wirtschaftsgebäude, Stall und Werkstatt
  • Obere Etage als Wohnung mit Verbindung zum Seitenflügel
  • Kalk-Sandstein- und Fachwerkmauerwerk im Obergeschoss

Dachkonstruktion: flach geneigtes Satteldach als Sparrendach mit Bitumenpappeindeckung und verzinkten Fallrohren und Rinnen. Hohe Decken in den meisten Räumen. Schornsteine sind vorhanden, müssten aber wahrscheinlich Instand gesetzt und saniert werden.

Heizung & Energie

Bestand und Möglichkeiten

Im Haus befindet sich eine 15 kW Brennwertheizung mit Warmwasserboiler von Weishaupt (WTC 15-A,K), die 2008 erneuert und regelmäßig gewartet wurde. Sie kann im Rahmen der Sanierung weiter genutzt werden – oder als Ersatzheizung dienen, während eine moderne Wärmepumpenheizung installiert wird, wofür ggf. Fördergelder beantragt werden können. Die Flachdächer bieten sich nach der Sanierung für eine nach Süden ausgerichtete Solaranlage an; auch eine oder mehrere Dachterrassen wären denkbar.

Energieausweis
Energieeffizienzklasse F (End- und Primärenergieverbrauch)
Fernwärme
Laut städtischer Wärmeplanung derzeit nicht vorgesehen